Donnerstag, 12. November 2015

SOLIDWORKS Inspection bei der Hawle Armaturen GmbH

Die Firma Hawle Armaturen GmbH aus Freilassing zählt zu den führenden Herstellern auf dem Markt für Armaturen, Schieber, Fittings, Flansche, Ventile und Formstücke. Mehrere Hundert motivierte Mitarbeiter die verantwortungsbewusst zum Wohle des Kunden handeln sind der Antrieb der Hawle Armaturen GmbH.



Seit jeher legt die Firma HAWLE Wert darauf, dass für Prototypen und Vorserien gefertigte Bauteile, nach der Anlieferung oder Eigenfertigung auf ihre Qualität geprüft werden. Diese Eingangsprüfung ist enorm wichtig, um fehlerhafte Bauteile früh zu erkennen. Wenn man Fehler erst im späteren Entwicklungsprozess oder in späteren Fertigungsschritten entdeckt, kann sich der Schaden schnell potenzieren.

Bei Einzelanfertigungen wurden zur Dokumentation alle gemessenen Maße handschriftlich auf der Zeichnung zum Zeichnungsmaß notiert. Es musste überprüft werden, ob das Maß innerhalb der Toleranz lag. Außerdem war es nötig, das Toleranzfeld, welches meist codiert (Normangabe) angegeben wird, zu recherchieren. „Schon bei Bauteilen mit einer mittleren Komplexität“, so Herr Alexander Frey „waren solche Zeichnungen oftmals sehr unübersichtlich.“



War es nötig, mehrere Teile einer Charge zu vermessen, wurden die Maße auf der Zeichnung mit Nummern versehen – so zugeordnet konnte eine Tabelle erstellt werden, in der das zugehörig Maß einzutragen war. In den weiteren Spalten war es möglich, das obere und untere Toleranzmaß zu hinterlegen. Anschließend füllte man diese mit den gemessenen Werten der Bauteile.

„Die Erstellung der Tabelle war zeitaufwändig, da auch hier die Toleranzfelder recherchiert werden mussten. Weiterhin erfolgte das Eintragen der abgelesenen Maße sowie die Prüfung, ob ein Maß im Toleranzfeld lag, manuell. Jeder Kollege erzeugte sein eigenes Layout. Des Weiteren musste das Dokument als unabhängige Datei verwaltet werden. Nicht zuletzt hat man durch die fehlende Übersichtlichkeit Maße, die außerhalb des Toleranzfeldes lagen, nicht auf Anhieb gesehen oder gar übersehen.“…erklärte Herr Frey die unbefriedigende Situation.

Das Konstruktionsteam machte sich auf die Suche nach einer Lösung. Nach einem Gespräch mit MB CAD war klar, dass SOLIDWORKS Inspection die Probleme lösen kann… Die Firma Hawle entschied sich dazu, den Software Baustein zu erwerben und mit der Unterstützung des SOLIDWORKS-Partners zu integrieren. Durch SOLIDWORKS Inspection werden heute innerhalb von wenigen Minuten automatisiert Messblätter auf Basis der Fertigungszeichnung erstellt - inklusive der Toleranzfelder für alle Maße.


Mit dem Messmittel gemessene Maße werden per Funk übertragen und automatisch in die Tabelle eingetragen – ein manuelles und konzentrationsforderndes Ablesen entfällt. SOLIDWORKS Inspection zeigt sofort, ob sich Maße innerhalb der Toleranz befinden, in dem Fall leuchtet das Maß grün, rot markierte Maße sind außerhalb der Toleranz. Nach Abschluss einer Messung liegt ein „sauberes“ Protokoll vor. Das firmenspezifisch angepasste Protokoll enthält ein Abbild der Zeichnung, diverse Kommentare und Anmerkungen. Der gesamte Dokumentinhalt wird im PDM System durchsuchbar hinterlegt. So können Informationen zu dem Produkt jederzeit schnell wiedergefunden werden. Alexander Frey ist über den erreichten Stand sichtlich zufrieden.


Die Firma Hawle Armaturen GmbH aus Freilassing zählt zu den führenden Herstellern auf dem Markt für Armaturen, Schieber, Fittings, Flansche, Ventile und Formstücke. Seit 2010 wird SOLIDWORKS eingesetzt, strömungstechnische Aufgaben werden mit SOLIDWORKS Flow Simulation gemeistert und der SOLIDWORKS Composer wird zur multimedialen Dokumentation verwendet. Begleitet wird die Firma Hawle von der MB CAD GmbH.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen