Donnerstag, 9. Februar 2017

SOLIDWORKS Multiproduct bei Frank Holz

Das Familienunternehmen Frank Holz mit Sitz in St. Georgen am Chiemsee beschäftigt 5 Vollzeitmitarbeiter, sowie 3 Aushilfen. Die Firma hat sich in den letzten 20 Jahren in der Planung und Entwicklung der Dünnblechverarbeitung einen Namen gemacht. 


Die Firma Frank Holz erweckt auf den ersten Blick einen unscheinbaren Eindruck – im kleinen Dorf Anning, südöstlich vom Chiemsee gelegen, realisieren fünf Mitarbeiter, in den Räumlichkeiten eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesens, beeindruckende mechatronische Projekte.


Manuel Steiner berichtet vom breiten Tätigkeitsfeld: „Von der Kaffee-Maschine für den ICE über Lebensmittel-Theken, bis hin zum Grillautomaten erledigen wir von der Machbarkeitsstudie bis zur Kleinserienfertigung alles“.

Dabei setzt der gelernte Industriemechatroniker die gesamten planerischen Arbeiten mit SOLIDWORKS als Teil seiner Arbeit um. Mit dem 3D CAD Konstruktionsprogramm kommt SOLIDWORKS Electrical zur Elektro- und Fluidplanung zum Einsatz, Bedienungsanleitungen werden mit dem SOLIDWORKS Composer erstellt. 

Alle erzeugten Daten werden mit SOLIDWORKS PDM Professional verwaltet – der Zugriff auf verschiedene Entwicklungsstände, das Sichern von freigegebenen Daten und die Revisionsverwaltung benennt Herr Steiner als unverzichtbare Eigenschaften.
Mit konventionellen Maschinen entstehen nach der Konstruktion erste reale Prototypen, an denen diverse Tests durchgeführt werden – von der Montageprüfung bis zur Funktionskontrolle.

„Bereits die ersten Versuchsaufbauten weisen heute eine sehr hohe Qualität auf.“, berichtet Steiner, „Der Bedarf an realen Prototypen ist auf Grund der hervorragenden durchgängigen Planung deutlich gesunken. Die Erkenntnisse aus einem Versuch können sicher im virtuellen Modell für den nächsten Schritt eingebracht werden. Wir, als kleine Firma, sind in der Lage, mit der Produkt-Suite von SOLIDWORKS unseren gesamten Produktentstehungsprozess abzubilden - dies gelingt uns heute auf Grund der intelligent ineinandergreifenden Bausteine wesentlich schneller und besser“. 


Beispielhaft steht hierfür der SOLIDWORKS Composer – das illustrative Bildmaterial für die Bedienungs- und Serviceanleitungen wird mit der Software schnell erzeugt. „Bereits im Endstadium der Konstruktion können wir mit der Ableitung der Doku beginnen, da CAD-Änderungen, sowohl im Konstruktionsprozess als auch später bei Revisionen, jederzeit im Composer und somit in der Anleitung aktualisiert werden können.“ 

„Weiterhin beeindrucken wir mit unserem hohen Dokumentationsstandard unsere Kunden. Ein direkter Effekt aus der professionellen Anleitung ist, dass sich Kundennachfragen, oftmals waren diese zeitintensiv, spürbar reduziert haben. Schlussendlich können wir mit unserer professionellen Durchgängigkeit neue Kunden leicht von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen.“ 

Die vorstehenden Bilder stammen aus dem Projekt „ICE-Kaffeemaschine“. Für die kommenden Monate stehen weitere interessante Projekte im Bereich der Elektro-Mobilität und der Home Automation an.
Manuel Steiner ist überzeugt, dass diese mit der Unterstützung der Tools von SOLIDWORKS gemeistert werden.

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